
Die Gesamtenergieaufnahme des Werks wird kontinuierlich erfasst und als Grundlage für die Lastbewertung genutzt.
Das System bewertet laufend, ob die definierte Leistungsgrenze im aktuellen Intervall überschritten werden könnte.
Wenn sich eine kritische Entwicklung abzeichnet, erkennt das Lastmanagement frühzeitig den notwendigen Eingriff.
Nur definierte und drosselbare Anlagenteile werden berücksichtigt. Prozesskritische Verbraucher bleiben unberührt.
Je nach Variante werden Verbraucher nach fester Strategie oder datenbasiert und prozessabhängig gedrosselt.
Die elektrische Last wird gezielt reduziert, damit der Anlagenbetrieb stabil bleibt und Lastspitzen vermieden werden.

Für die Leistungserfassung werden Signale aus dem kundenseitigen Energiezähler oder vom zuständigen Netzbetreiber eingebunden. Sie bilden die Grundlage für die Bewertung des aktuellen Leistungsbezugs.
Ein separates Signal kennzeichnet den Beginn des abrechnungsrelevanten 15-Minuten-Intervalls. Dadurch arbeitet das Lastmanagement synchron zu den maßgeblichen Messperioden.
Für die Professional-Variante werden die Füllstände relevanter Zwischen- und Endproduktsilos erfasst. Sie zeigen, welche Teilbereiche vorübergehend gedrosselt werden können, ohne die Materialversorgung zu gefährden.
Belastbare Durchsatzdaten ermöglichen die Bewertung, wie lange nachgelagerte Bereiche aus vorhandenen Puffern weiter versorgt werden können. Dafür können bestehende Bandwaagen und Prozessmessungen eingebunden werden.
Die Leistungsaufnahme einzelner Anlagenbereiche wird getrennt erfasst. So kann das System bewerten, welche Drosselung die erforderliche elektrische Einsparung tatsächlich erzielt.
Drohende Überschreitungen im 15-Minuten-Intervall werden frühzeitig erkannt und gezielt reduziert.
Ein stabilerer Leistungsbezug unterstützt eine planbarere und kostensichere Betriebsführung.
Drosselbare Verbraucher werden im Kontext der Anlage bewertet, damit der Materialfluss nicht unnötig gefährdet wird.
Der Betreiber legt fest, welche Anlagenteile bei drohender Lastüberschreitung gesteuert werden dürfen.
Von ECO mit fester Abwurfstrategie bis Professional mit datenbasierter Priorisierung lässt sich das System passend zur Anlage auslegen.
Lastdaten, Verbraucherzustände und Regelmaßnahmen werden sichtbar und bilden die Grundlage für weitere Energieauswertungen.

